Hipp

Aus einer Idee wird eine Überzeugung: Die Familie Hipp hat zeitlich ziemlich genau zwischen der Reformbewegung und den Grünen begonnen, ökologischen Landbau zu betreiben. Die „mühevolle Überzeugungsarbeit“ bei den benachbarten Bauern, den das Hipp-Marketing auf den Packungen hervorhebt, kann ich mir lebhaft vorstellen.

Heute steht Hipp in der Sparte Babynahrung an erster Stelle – Konkurrenten wie Alete und Milupa können ihr nicht den Löffel reichen. Leider ist auch Hipp auf den unseligen Zug aufgesprungen, Milchbreie anzubieten, die gezuckertes Milchpulver enthalten, mit Wasser zubereitet werden und entsetzlich schmecken. Immerhin gibt es auch noch reine Getreidebreie.

Bircher-Müesli

Auf einem Empfang des Bundespräsidenten würde dieses Müesli als „Bio-Getreide-Brei Guten Morgen! Bircher-Müesli“ angekündigt. Von dem seltsamen Namen abgesehen handelt es sich schlicht um ein geschreddertes Bircher-Müesli, das allerdings deutlich sanfter schmeckt als das Schweizer Original.

Seit 1995 gab es zwei Rezeptänderungen, die dem Hipp'schen (nicht: hippen) Bircher-Müesli allerdings nicht gut bekommen sind. Mittlerweile schmeckt es fad und durch einen hohen Bananenanteil matschig süß.

Bewertung: schmeckt einigermaßen | Zutaten: Bananenpüree, Haferflocken (Kleinblatt), Thiamin (B1), Vollkorngerstenmehl, Vollkornroggenmehl, Vollkornweizenmehl, Äpfel