Unversöhnlich

Nur wenige Wochen vor Iris Radischs eindringlichem Plädoyer für den Vegetarismus

Der Mensch genießt das Recht auf leibliche Unversehrtheit. Das Recht des Tieres, das wir ihm einräumen, besteht demgegenüber darin, vor dem Zerstückelt- und Ausgenommenwerden durch einen Metallbolzen, der ihnen den Schädel spaltet, betäubt oder an einem Haken kopfüber aufgehängt durch ein elektrisches Wasserbad gezogen zu werden.

– berichtet Ijoma Mangold aus Island:

Die Schafe haben gerade Lämmlein geworfen, die wie flauschige Wattebällchen die nun saftigen Wiesen sprenkeln. Entzückt winke ich ihnen zu. Isländisches Lammfleisch soll köstlich schmecken.

Ich kann mir vorstellen, dass die Atmosphäre innerhalb der Zeit-Redaktion etwas angespannt ist.